Podiumsdiskussion zur bayerischen Landtagswahl: CSU-Kandidatin Beate Merk kneift

Bayerische Landtagskandidaten stellen sich - Podiumsdiskussion im evangelischen Gemeindehaus Vöhringen

Bericht in der Neu-Ulmer Zeitung zur bevorstehenden Podiumsdiskussion in Vöhringen. Wie es aussieht kneift Frau Beate Merk von der CSU und schickt einen Vertreter.

Ähnliches haben wir im letzten Jahr bei einer Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl des Kolpingwerks erlebt, bei der der CSU-Abgeordnete Nüßlein kniff und vor kurzen erst bei einer Podiumsdiskussion des Bayerischen Fernsehens, bei der Herr Söder, ebenfalls CSU, kurzfristig einen Rückzieher machte. Beide Podiumsdiskussionen wurden daraufhin aus mir unverständlichen Gründen ganz abgesagt.

Söder trifft sich nun stattdessen zu einem intimen Schmuddeltalk mit seinem zukünftigen Koalitionspartner, Herrn Ludwig „ich fasel was vom Flächenfraß“ Hartmann von den Grünen. Da werden sich die beiden sicherlich ganz furchtbar mit Wattebällchen bewerfen.

Einladung zur Podiumsdiskussion anlässlich der bayerischen Landtagswahl

Bayerische Landtagswahl 2018, Kandidatenplakat Dr. Gerhard Großkurth

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der AfD,

hiermit möchte ich Euch zu meiner ersten Podiumsdiskussion anlässlich der bayerischen Landtagswahl einladen. Die Podiumsdiskussion wird vom Evangelischen Bildungswerk organisiert und findet am

Donnerstag, den 20. September 2018 im Evangelischen Gemeindehaus Vöhringen, Beethovenstraße 1, 89269 Vöhringen statt. Einlass ist ab ca. 19:00 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr.

Teilnehmen werden die Landtagskandidaten des Stimmkreises Neu-Ulm, deren Parteien wahrscheinlich dem nächsten bayerischen Landtag angehören werden:

Dr. Beate Merk (CSU)
Daniel Fürst (SPD)
Wolfgang Schrapp (Freie Wähler)
Klaus Rederer (Bündnis90/Die Grünen)
Peter Kuhnen (FDP)
Daniel Sperl (Die Linke)
Krumhilde Dornach (ÖDP)
Dr. Gerhard Großkurth (AfD)

Moderiert wird die Diskussionsrunde von den Journalisten Ronald Hinzpeter (Neu-Ulmer Zeitung) und Carsten Muth (Südwest Presse).

Auch wenn das alles andere als ein Heimspiel für mich wird, denke ich, dass sich der Besuch der Veranstaltung lohnt und würde mich über Eure Teilnahme freuen.

Mit besten Grüßen

Gerhard Großkurth

Direkte Demokratie, Volksabstimmungen

AfD Volksabstimmung nach Schweizer Vorbild

Wenn wir Direkte Demokratie und Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild fordern, dann heißt das für mich nicht, dass wir die Schweizer Regelungen per Dekret übernehmen, und fertig. Vielmehr steht diese Forderung für eine umfassende Redemokratisierung unseres Landes.
 
Anstelle politischer Bildung wurde in den letzten Jahrzehnten seitens des politisch-medialen Kartells massive politische Indoktrination betrieben. Die zunehmende Politikverdrossenheit, die in Wirklichkeit eine Parteienverdrossenheit war und inzwischen zu einer handfesten Politikerverdrossenheit geworden ist, wurde zwar in Sonntagsreden beklagt, in Wirklichkeit aber nur zu gerne in Kauf genommen. Regiert sich ein desinteressiertes und schlecht informiertes Volk doch deutlich bequemer.
 
Erst die Gründung der AfD hat hier eine bedeutende Wende eingeleitet und zahlreiche Bürger, die sich innerlich schon von unserer parlamentarischen Demokratie verabschiedet hatten, wieder für das politische Geschehen interessiert. Bezeichnender Weise sehr zur Verärgerung der etablierten Parteien. Diese politische (Re-)Aktivierung muss entschlossen weitergeführt werden. Sie ist die Voraussetzung einer politisch emanzipierten bürgerlichen Gesellschaft.
 
Zugleich müssen die Informationsmöglichkeiten verbessert werden. Nur gut informierte Bürger treffen auch gute Entscheidungen. Der gegenwärtige Zustand der privaten, wie auch der halbstaatlichen, öffentlich-rechtlichen Medien ist jedoch ein erbärmlicher. Die Medien, auch die vermeintlich konservativen Relikte, sind ganz überwiegend links-grün gleichgeschaltet, was Umfragen unter Journalisten und Redakteuren in erschreckender Weise belegen. Anstelle einer seriös informierenden Berichterstattung unterliegen wir seit Jahrzehnten linker Demagogie und Indoktrination.
 
Diese beiden gesellschaftlichen Verfallserscheinungen, die politische Demotivierung und Verdummung, müssen überwunden werden, wenn die Redemokratisierung glücken und Deutschland eine Zukunft haben soll.

Die Mollath-Affäre, die eigentlich Merk-Affäre heißen müsste

Am Montag, den 10. September, um 20:15 Uhr, zeigt das ZDF den dokumentarischen Spielfilm: Gefangen – Der Fall K., mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle.
 
Ein Film über die Mollath-Affäre, die eigentlich Merk-Affäre heißen müsste. Merk, nach Beate Merk, der damaligen CSU-Justizministerin, unter deren Verantwortung ein Bürger über viele Jahre zu Unrecht in einer psychiatrischen Anstalt weggesperrt wurde, der einen offenbar sehr brisanten, Millionen schweren Steuer- und Finanzbetrug zur Anzeige zu bringen wollte.
 
Das Schuldbewusstsein der CSU-Politikerin: Damals wie heute gleich Null. Merk, in dieser Hinsicht die bayerische Miniausgabe von Merkel. Dementsprechend trat Merk auch nicht zurück, sondern wurde sogar Staatsministerin für Europaangelegenheiten und kandidiert in diesem Jahr im Stimmkreis Neu-Ulm als CSU-Direktkandidatin für den bayerischen Landtag. Zur Erinnerung hier ein Beitrag des ZDF-Magazins Report zur Mollath- oder besser Merk-Affäre:

Interessantes Rechtsverständnis

Der FDP-„Innenexperte“ Benjamin Strasser (Ravensburg) hat Verfassungsschutzpräsident Maaßen aufgefordert, Beweise vorzulegen, dass es keine „Hetzjagden“ in Chemnitz gab. Also in Rechtsstaaten funktioniert das mit der Beweislast im allgemeinen umgekehrt. Wenn sich dieser skurrile Gedanke durchsetzt, haben wir demnächst alle viel zu tun, mit dem Sammeln von Beweisen für Dinge, die wir nicht getan haben. Alternativ könnten wir gemeinsam dafür sorgen, dass die FDP wieder da landet, wo sie hingehört: Irgendwo zwischen 1 und 2%.

Garantiert wirkungslos: Christsoziale Grenzplazebos

Söder besucht die neue bayerische Grenzpolizei

In den ersten beiden Monaten hat die bayerische Grenzpolizei 73 Kontrollen durchgeführt und dabei ganze vier Personen aufgegriffen, die es geschafft haben, nach Seehofers Abkommen mit Spanien alle Bedingungen einer illegalen Einreise zu erfüllen.

Die bayerische Grenzpolizei umfasst 500 Polizeibeamte, die ganz überwiegend bisher in der Schleierfahndung tätig waren und von dort abgezogen wurden. 73 Kontrollen in 2 Monaten, das sind rund 1,2 Kontrollen pro Tag bei 500 Beamten. Da die Grenzbeamten niemanden an der Grenze zurückweisen dürfen, beschränkt sich ihre ohnehin sporadische Tätigkeit auf eine Art Taxidienst in Landesinnere für Migranten aller Art. Sicherheitspolitik à la CSU, oder sagen wir besser: alla huakbar.

„Ein paar abschreckende Bilder bitte“

Anti Migrationsdemo in Chemnitz
Dass die Polizisten in Chemnitz von der Zahl der Demonstranten überrascht waren, glaube ich. Dass die Sicherheitsbehörden, angefangen vom Verfassungsschutz über die Landeskriminalämter bis hin zum Bundeskriminalamt es waren, glaube ich keine Sekunde.

Viel zu sehr ist die links- und noch mehr der rechtsextreme Szene mit Spitzeln und V-Leuten durchsetzt, als dass irgendetwas von Bedeutung passieren könnte, das den Behörden nicht lange vor den späteren „Aktivisten“ auf der einen und den „rechtsextremen Gewalttätern“ auf der anderen Seite bekannt wäre. Tatsächlich würde das meiste ohne die entsprechenden Impulse der V-Leute wohl nie passieren und passiert sein. Wie viele halbstaatliche Laiendarsteller in Chemnitz für die richtigen Bilder sorgten, lässt sich nur ahnen.

Es spricht einiges dafür, dass man die Einsatzplaner vor Ort bewusst über die zu erwartende Anzahl und Qualität der Demonstranten im Unklaren gelassen hat. Geleitet von der stillen Hoffnung, die Situation würde außer Kontrolle geraten und man hätte rechtzeitig vor den Wahlen, die sich für die Altparteien gerade zu einem Desaster entwickeln, jene abschreckenden Bilder und Meldungen, die den eigenen Niedergang und den Erfolg der AfD umkehren würden.

Das erhoffte Fiasko trat nicht ein. Und so mussten sich die bereitstehenden Systemmedien mit der üblichen Anti-Rechts-Rhetorik und dem millionenfach geübten Übertreibungen, Verzerrungen und Skandalisierungen begnügen, um nach Kräften vom eigentlichen Skandal abzulenken: von Merkels Migrationspolitik und ihren Folgen für die einheimische Bevölkerung.

Seehofers Sommertheater

Diesmal haben sich die beiden Unionsparteien wirklich Mühe gegeben, den Scheinkonflikt zwischen Merkel und Seehofer echt aussehen zu lassen. Die ohnehin auf Systemlinie segelnden Medien unterstützten sie nach Kräften dabei. Doch nur noch wenige, auch der einstmals treuen CSU-Anhänger, kauften Seehofer den wohl letzten großen Versuch der CSU ab, sich einen Merkel- und asylkritischen Anschein zu geben. Die meisten sahen das voraus, was dann auch eintrat: Seehofer, die CSU, startete als bayerischer Löwe und endete, wie all die Male zuvor, als Merkels devoter Bettvorleger.
 
Schaut man sich das mit Spanien ausgehandelte Ergebnis genauer an, so verblüfft vor allem die kaum noch steigerungsfähige Dreistigkeit, mit der dem Wähler hier ein großes Nichts als Erfolg verkauft werden soll. Spanien erklärt sich also bereit, sogenannte Flüchtlinge zurückzunehmen, doch nur, wenn sie
 
1. an ausgewählten deutsch-österreichischen(!) Grenzübergängen angetroffen werden, an denen sich
2. zufällig gerade deutsche Grenzbeamte aufhalten, die
3. zufällig gerade diese Flüchtlinge kontrollieren, wobei das
4. nur hilft, wenn ausgerechnet diese Flüchtlinge so blöd waren, schon in Spanien einen Asylantrag zu stellen.
 
Nur selten wurde mit mehr Theater, größerem Aufwand und noch mehr Kosten ein größeres Nichts produziert und versucht, dies den Bürgern als Erfolg unterzujubeln. Auf diese Form der Bürgerverhöhnung kann es nur eine Antwort geben:
 
Am 14.10. beide Stimmen für die AfD! Dabei gilt: Zweitstimme gezielt einsetzen, Listenkandidat des Vertrauens sorgfältig auswählen! Ich empfehle Listenplatz 12 der schwäbischen AfD-Liste.